Gebäudeleistung maximieren und Systeme modernisieren – mit diesem Versprechen tritt das Release 11.0 des Gebäudeautomationssystems Metasys an. Es soll durch eine verbesserte Systemleistung, neue Hardware und mehr Funktionen für die Cyber-Sicherheit die Gebäudeeigentümer und -betreiber dabei unterstützen, Probleme schneller erkennen und lösen zu können, um Geräteausfälle und Energieverschwendung zu vermeiden. Gleichzeitig bietet das Release bestehenden Kunden einen flexiblen Modernisierungspfad für alternde Systemkomponenten.

Die Gebäudeautomation macht aktuell große Fortschritte – mit neuer und verbesserter Hardware, erweiterten Schnittstellen und deutlich optimierter Datensicherheit. Denn Daten und Gebäude zu schützen wird heute immer wichtiger. Dem wird Version 11 des Johnson Controls Gebäudeautomationssystems Metasys mit ihren Anwendungs- und Datenservern ADS-Lite, ADS und ADX sowie einer überarbeiteten validierten Umgebung gerecht.

Das Release 11.0 optimiert unter anderem die Komponente, die die Metasys Server und Automationsstationen in einer Software verbindet: Der Open Application Server, kurz OAS, wird um Schnittstellen erweitert und erhält eine Lite-Version.

Für Version 11 hat Johnson Controls die Netzwerk-Engine SNE und die Netzwerk-Control-Engine SNC weiter optimiert. Beide arbeiten jetzt mit Linux-basierter Firmware, was die Abkopplung von Microsoft erlaubt, dem Betriebssystem insgesamt mehr Stabilität gibt und Cyber-Kriminellen weniger Angriffsfläche bietet. Die Nachfolger der Automationsstationen NAE und NCE bieten zudem Controller in neuer Designsprache. Sie unterstützen die Daisy Chain IP Kommunikation und erfüllen bereits die Kriterien für den kommenden, verschlüsselten BACnet/SC Standard.

Weitere neue Hardware-Komponenten sind der Anlagenregler CGM0406 und drei dazu passende Erweiterungsmodule der Serie XPM in neuem Design. Für sie und alle anderen Komponenten von Metasys 11.0 besitzt Johnson Controls als bislang einziges Unternehmen ein AMEV-Testat für die BACnet Revision 1.18 – damit müssen hinsichtlich der BACnet-Funktionen keine zusätzlichen Überprüfungen durchgeführt werden, was den Aufwand für die Einbindung neuer Geräte über die Schnittstelle reduziert.

Besserer Schutz vor Cyber-Kriminalität

Abgesehen von Linux verfügt Metasys 11.0 auch über Secure Boot. Diese Schutzfunktion lässt nur zertifizierte Software starten und verringert so die Gefahr von Schadsoftware drastisch. Die Anfälligkeit für Cyber-Angriffe sinkt und Kundensysteme und -daten sind sicherer.

Für noch mehr Sicherheit werden mit Metasys 11.0 zudem alle im Einheitsblatt VDMA 24774 beschriebenen Lösungen zur IT-Sicherheit in der Gebäudeautomation unterstützt. Hierzu zählen die Zugriffsrechtvergabe, Passwortänderungen sowie eine automatische Abmeldung.

Neue Schnittstellen und nahtlose Verknüpfung mit OpenBlue

Metasys lässt sich mit der dynamischen Plattform OpenBlue von Johnson Controls verbinden, die mit Blick auf Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit entwickelt wurde, um Gebäude zu dynamischen Räumen zu machen, die Umgebungen mit Gedächtnis, Intelligenz und einzigartiger Identität bieten.

Diese Verbindung ermöglicht unter anderem eine kosteneffiziente und sichere Rückkehr an den Arbeitsplatz, Remote-Energiemanagement, zukunftssichere offene Technologie sowie digitale Transformation und bietet Kunden preisgekrönte KI, um Nachhaltigkeits- und Betriebseffizienzziele zu beschleunigen. Metasys 11.0 liefert zum Beispiel die Datenhistorie für den OpenBlue Enterprise Manager und das Building Operation Mode Dashboard als Teil des OpenBlue Clean Air Lösungspakets.

Darüber hinaus bietet Metasys 11.0 eine OPC UA-Schnittstelle. Damit wurde das breite Angebot vorhandener Schnittstellen aus früheren Softwareversionen, etwa zu Zettler Brandmeldeanlagen, C-Cure Zutrittskontrollen, Victor Video Management Systemen oder Cree und Molex Beleuchtungssystemen, erweitert. Dadurch haben Kunden noch mehr Möglichkeiten für einen effizienten, sicheren und integrierten Gebäudebetrieb. (rhh)

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